Michael Obert
08. Mai 2018, 18h30 – 21h00

Deniz Yücel ist frei. Doch in der Türkei sitzen noch immer mehr als hundert Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis. So viel wie in keinem anderen Land der Welt. Oft ohne Anklage. Dabei haben sie nichts anderes getan als ihren Job.

Wir laden Sie herzlich zum Werkstattgespräch mit Maximilian Popp ein, der seit 2016 als Korrespondent für den Spiegel aus Istanbul berichtet. In seinen Texten sucht er Antworten auf eine der drängendsten Fragen in Europa: Wohin steuert die Türkei?

Wie kann Maximilian Popp noch unabhängig berichten? Wenn jeden Moment die Polizei in der Tür stehen kann? Und wegen einem „falschen“ Satz Gefängnis droht? Wie steht es um seine Pressefreiheit? Wie schützt er sich und seine Informanten?

In den Räumen der deutschen Sektion von Amnesty International gibt Maximilian Popp Einblicke in seine Arbeit als Auslandskorrespondent in der Türkei. Warum hat er sich für Istanbul entschieden? Wie recherchiert er vor Ort? Was kann gut gemachter Journalismus am Bosporus bewirken?
In lockerer Runde können Sie Maximilian Popp alles fragen, was Sie über ihn und seine Arbeit wissen möchten.

Programm

18h30 Welcome Drink

19h00-19h15 Begrüßung Markus Bickel (Amnesty International) und Michael Obert (Reporter-Akademie Berlin)

19h30-20h30 Werkstattgespräch mit Maximilian Popp, moderiert von Markus Bickel

Offener Ausklang

Wann & Wo: 08. Mai 2018 18.30 Uhr im Foyer des Amnesty-Hauses (Zinnowitzer Straße 8, 10115 Berlin)

Anmeldung: Schreiben Sie uns bitte eine Mail mit Ihrem Namen und ggfs. dem Namen Ihrer Begleitperson, damit wir den Abend bestmöglich planen können.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen.

Mit den besten Grüßen

Ihre Reporter-Akademie Berlin

 

 

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